In Schweden zu Gast

Öresundbrücke

In Malmö, unserer letzten Station in Schweden, nehmen wir Kurs auf den Turning Torso. Das markante Hochhaus, das vom spanischen Architekten Santiago de Calatrava entworfen wurde, ist mit seinen 190 Metern von Weitem sichtbar. In unmittelbarer Nähe zwischen dem höchsten Wolkenkratzer Skandinaviens und dem Meer finden wir einen gebührpflichtigen Übernachtungsparkplatz. Wir wollen zur Abkühlung nur mal eben kurz ins Wasser gehen, doch diese Idee hatten hunderte Schweden bereits vor uns. Auf einer Plattform liegen die Sonnenanbeter wie die Sardinen. Das Meer ist an dieser Stelle nur mit Stegen und Leitern zugänglich und nur für sichere Schwimmer empfehlenswert. Eine nette Abkühlung ist es dennoch. Am besten gefällt uns, die Menschen an diesem beliebten Multi-Kulti-Treffpunkt zu beobachten.

Turning Torso, Malmö
Malmö – beliebter Badespot

Woran merken wir, dass wir schon etwas reisemüde geworden sind? Daran, dass wir nicht mehr jede Stadt besichtigen. In Malmö beschränken wir uns, zugegebenermaßen gegen den Protest von Harald, abends nur eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen. Wir flanieren über den Lilla Torg, an dem sich ein Restaurant und Lokal an das andere reiht und versüßen uns den Abend mit italienischen Desserts.

Wir verlassen Schweden natürlich nicht, ohne einen IKEA besucht zu haben. Der Aufbau ist im Großen und Ganzen gleich wie bei uns. Die Kinder meinten, die Köttbullar, die schwedischen Fleischbällchen, schmecken hier besser. Da die Skandinavier so gerne Milch trinken, bekommt man hier frische schwedische Bio-Vollmilch zum Essen.

Köttbullar bei Ikea

Nun geht ein langgesehnter Wunsch von Harald in Erfüllung: wir fahren über die knapp acht Kilometer lange Öresund-Brücke von Malmö (Schweden) nach Kopenhagen (Dänemark). Wir haben das Gefühl, wir „fliegen“ über das Meer bevor wir im Drogdentunnel weiterfahren. Die Brücke ist mit ihren knapp acht Kilometern die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Später erfahren wir in Kopenhagen, dass die alte Fähre heute als Restaurant weitergenutzt wird.

Wir haben nur kurz nach Schweden „hinein geschnuppert“, aber wir werden ganz sicher wiederkommen!

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