Die Womo-Kinder am Supelrand

Achtung Krokodile!

Beim Wort „Supelrand“ könnte man sich den Rand eines Suppentellers vorstellen. Was in diesem Fall auch wieder nicht so falsch ist, denn Supelrand heißt in Estland der Sandstrand. Und der ist in Pärnu an der Ostsee besonders breit und sauber: 150 Meter breiter und feinster Sandstrand.

Am ersten Abend dachten wir, es ist gerade Ebbe, weil das Meer so weit draußen war. Am zweiten Tag war es noch immer so weit draußen, genauso wie am dritten. Dafür konnten die Kinder wunderbar im seichten Wasser planschen, Sandklos bauen und Sandrestaurant spielen.

Sandrestaurant mit Knödelteigmaschine

Auch einen Vogelkundeweg mit Aussichtsturm gibt es hier. Aber nicht nur die Vögel finden es hier schön – auch die Kühe dürfen baden gehen.

Und etwas Neues haben wir ausprobiert: Standup-Paddling. Was für ein Spaß! Das Wasser seicht, aber bei dem Wind war man gleich ganz schön weit draußen. Auch unsere Kinder machten eine super Figur auf dem Board.

Harald am Board

Pärnu ist der Sommer-Hotspot in Estland. Der Bürgermeister von Tallinn übergibt symbolisch seinen Schlüssel an den Bürgermeister von Pärnu. Die Stadt ist somit die estnische Sommerhauptstadt. Gut erreichbar auf der A1 – der zumindest EU-teil-finanzierten Schnellstraße von Prag nach Helsinki, auch genannt die Via Baltica.

Schöne Hotels, geschmackvoll eingerichtete Lokale – von der Landschaft, Architektur und vom Gespür für Design her betrachtet, fühlt man sich bereits nach Skandinavien versetzt. Aber auch, was das Preisniveau betrifft – Estland das teuerste der drei baltischen Länder.

Nach unserem ersten Strandtag grillen wir feudal: Entenbrustfilet-Steaks, Würstel, Erdäpfel- und Tomatensalat und Chéf-Harald´s Spezialität: Schokobananen vom Grill.

Nach der bewährten Outdoor-Dusche machen wir einen ausgedehnten Abendspaziergang auf der Strandpromenade. In einem Straßencafé legen zwei DJs auf, und wir machen Halt. Gute Musik und für die Kinder gibt es als Schlummertrunk heiße Schokolade.

Lokal in Pärnu

Apropos Schokolade: Solltet Ihr einmal Laima-Schokolade angeboten bekommen, unbedingt zugreifen. Diese Schokolade aus Latvia (Lettland) birgt Suchtpotential!

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